Sumach: Was das säuerliche Gewürz in der Küche kann

Säure muss nicht immer aus einer Flasche oder einer Zitrone kommen. Sumach bringt Säure als rotes Pulver auf den Teller. Dabei passt es zu Salaten, Dips und gegrilltem Fleisch. Gerade wenn ihr beim Abschmecken etwas anderes ausprobieren möchtet, lohnt sich ein Blick darauf.

Sumach als rötliches, gemahlenes Gewürz
Foto: Miansari66, Wikimedia Commons, vom Urheber als gemeinfrei freigegeben.

Was ist Sumach?

Das Gewürz wird aus getrockneten, gemahlenen Früchten des Essigbrotbaums gewonnen. Es ist besonders in den Küchen des östlichen Mittelmeerraums verbreitet. Im Handel findet ihr es auch unter den Schreibweisen Sumak oder Sumac.

Wie schmeckt Sumach?

Das Pulver schmeckt fruchtig-säuerlich und leicht herb. Seine Säure erinnert an Zitrusfrüchte, der Geschmack ist aber trotzdem etwas ganz anderes.

Wenn ihr bisher vor allem mit Essig, Zitronensaft oder Verjus abschmeckt, solltet ihr auch dieses Gewürz ausprobieren.

Wofür könnt ihr Sumach verwenden?

Ein einfacher Einstieg ist Naturjoghurt: etwas von dem Pulver einrühren und nach Geschmack salzen. Dazu passen Brot oder Gemüse. Auch über Hummus lässt sich das Gewürz streuen.

Auch in Salaten und Marinaden bringt es eine säuerliche Note mit. Außerdem könnt ihr es zu gegrilltem Fleisch beim Anrichten dazugeben.

Worauf solltet ihr beim Einkauf achten?

Schaut deshalb auf die Zutatenliste. Denn neben reinem Sumach gibt es Produkte mit zugesetztem Salz. Das ist beim Abschmecken wichtig: Probiert erst, bevor ihr zusätzlich salzt.

Zum Kennenlernen reicht zunächst eine kleine Packung. Lagert das Gewürz gut verschlossen, kühl und dunkel, damit sein Aroma erhalten bleibt.

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Tipp vom GenussJunge

Am liebsten verwende ich das Gewürz auf zwei Arten:

1. Eine dünne Scheibe gutes, frisches Baguette mit leicht gesalzener Butter bestreichen und anschließend Sumach darüberstreuen.

2. Eine schöne, cremige Blumenkohlsuppe mit etwas Sesamöl kochen. Danach als Topping etwas von dem Gewürz ungleichmäßig darüberstreuen. So hat jeder Löffel der Suppe einen ganz eigenen Geschmack mit einem besonderen Säurekick.

Quellen

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