von Heiko Antoniewicz
Über den Autor

Wenn man sich mit Deutscher Kulinarik beschäftigt, muss man Heiko Antoniewicz kennen.
Heiko Antoniewicz ist kein Koch, der einfach nur Gerichte kreiert – er dekonstruiert, experimentiert und erschafft Geschmack neu. Wer einmal in seine Welt eingetaucht ist, merkt schnell: Hier geht’s nicht um bloßes Nachkochen, sondern ums Verstehen von Aromen, Texturen und Prozessen.
Sein Ding? Die Verbindung von Wissenschaft und Kochkunst. Stichwort: Niedrigtemperaturgaren, Fermentation, Aromenkombinationen – Techniken, die in der gehobenen Küche längst Standard sind, hat er mitgeprägt. Und weil er sein Wissen gerne teilt, gibt’s seine Ideen nicht nur auf dem Teller, sondern auch in Büchern wie Verwegen Kochen, Umami oder Fingerfood.
Sein Ansatz: Essen mit Tiefgang. Warum harmonieren bestimmte Zutaten perfekt? Wie bringt man mit einfachen Tricks das Maximum aus einem Produkt raus? Antoniewicz liefert keine Dogmen, sondern Inspiration – für Profis, Hobbyköche und alle, die Bock haben, ihre Küche aufs nächste Level zu bringen.
Kurz gesagt: Wer über gutes Essen nachdenkt, kommt an ihm nicht vorbei.
Für die, die ihn doch nicht kennen, folgt unten auf der Seite eine „kurze“ Liste seiner Auszeichnungen.
Zu Aromen Das Kochbuch
Ich kenne kein Buch für das es mehr Werbematerial gibt als für „Aromen Das Kochbuch“. Selbst ein Video wurde mit dem Autoren über das Buch gedreht. Da geht meine Empfehlung sicherlich komplett unter ;-)
Trotz der Vielzahl an Werbemaßnahmen, kann ich das 240 Seiten lange Buch empfehlen.
Mit einem Vorwort und kurzer Theorie zu den Grundlagen von Aroma, Geschmacksbildern und Kombinationen leitet er ein. Darin betont der Autor die Achtsamkeit, die beim Genuss eines Essens die Wahrnehmung der diversen Aromen erst ermöglicht. Er regt zum Ausprobieren an – vor allem, um den eigenen Gaumen zu schulen. Denn erst ein geschulter Gaumen erlaubt eigene, neue Kreationen.
In diesem Sinne folgen nach der Theorie die Rezepte seiner Gerichte; untermalt von hochwertigen Speisebildern. Begleitet werden die Rezepte zudem von kurzen Erläuterungen zum Beitrag einzelner Zutaten und ihres Aromas im Gericht sowie teils von persönlichen Tipps zur Zubereitung. Unterteilt sind die Rezepte in die vier Kategorien Gemüse, Fisch, Fleisch und Frucht.
Vor dem abschließenden Register erklärt Antoniewicz in kurzen Aromenportraits deren Kombinationsmöglichkeiten.
Fazit zu Aromen Das Kochbuch
Tolles Buch für erprobte Laien, die ihren Geschmackshorizont durch gezieltes Foodpairing erweitern wollen.
Hier ein direkter Link zum Buch*.
Wenn dich Foodpairing interessiert, empfehle ich dir sehr die Geschmacksschule. Im Fokus steht dort das Kombinieren verschiedenster Geschmäcker – anders als bei Antoniewicz muss das zunächst nicht zwingend zu einem vollumfänglichen Gericht führen.
Hier geht es zurück zu den Buchempfehlungen.
Liste seiner Auszeichnungen
- 1987 Sieger Deutscher Lachsmeister
- 1990 Sieger Wettbewerb Koch des Jahres
- 2000 Sieger der Noilly Prat Trophy
- 2005 Sieger Melitta Cup
- 2007 Goldmedaille für sein Kochbuch Finger Food (Gastronomische Akademie Deutschlands / GAD)
- 2008 World Cookbook Award in der Kategorie „Das Beste innovative Kochbuch der Welt“ für Finger Food
- 2009 Silbermedaille für sein Kochbuch Verwegen kochen (GAD)
- 2010 World Cookbook Award in der Kategorie „Das Beste innovative Kochbuch der Welt“ für Brot
- 2013 3 FAZ Sterne für sein Kochbuch Flavour Pairing
- 2014 Liebling des Jahres FAZ-Auszeichnung für Innovation
- 2015 Auszeichnung mit dem Sonderpreis des Westfälischen Gastronomiepreis
- 2015 3 FAZ Sterne für sein Kochbuch Fermentation
- 2016 Best of the Best Awards: Impulsgeber 2016
- 2017 Best of the Best Awards: Impulsgeber 2017
- 2018 Best of the Best Awards: Impulsgeber 2018 – Nationalheld 2018
- 2019 Best of the Best Awards: Impulsgeber 2019
Doch nicht nur Preise hat er abgeräumt, sondern auch unzählige TV Auftritte und Interviews hat er getätigt.
Aktuell ist er auch an über 30 Buchveröffentlichungen beteiligt.